Studie mit 40 Kindern durchgeführt, Ergebnisse für den Spätherbst erwartet

07.08.2014

Mitte Juli ist die Testphase vor Ort im Tauferer Ahrntal zu Ende gegangen, an welcher 40 Südtiroler Kinder mit Asthma-Erkrankungen teilgenommen haben. Eine Schwimmtherapie in der CASCADE oder der Besuch der Klimastollens von Prettau sollten Linderung bringen. Welche Therapien in welcher Art und Weise wirken wird derzeit anhand der gewonnen Daten ausgewertet und dann im Spätherbst als medizinische Studie vorliegen.

 

„Zum einen wurde mit verschiedenen Methoden die Lungenfunktion bei den Kindern gemessen, es wird also geschaut, ob sich die Leistungsfähigkeit der Lunge verändert hat. Daneben wurden Indikatoren verglichen, die auf den Entzündungszustand der Lunge hinweisen“, erklärt Dr. Lydia Pescollderung, Primarin für Kinderheilkunde am Regionalkrankenhaus Bozen. Sie hat die medizinische Leitung der Studie über. Für die aufwändigen Messungen wurde im Gemeindehaus von Prettau ein mobiles Ambulatorium mit neuester Messtechnik eingerichtet.

 

„Derzeit finden die Laboranalysen statt und die Statistiker prüfen, ob eventuell gemessene Unterschiede zwischen den Gruppen zufällig aufgetreten sind oder ob sie auf die Therapien zurückzuführen sind“, so Projektleiter Helmuth Pörnbacher vom Forschungsinstitut apollis. Die Interpretation der Daten und der entsprechende Bericht wird im Spätherbst erwartet und dann der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Bei positivem Ergebnis der Atemtherapie im Klimastollen von Prettau ist es ein erklärtes Ziel, diesen als geprüfte heilmedizinische Einrichtung durch das Ministerium zu akkreditieren.